Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

VHS Augsburg Programm II - 2015

Fürchten lehren vor der Strafe Gottes. L22255 Mo., 05.10.2015, 19:00-20:30 Uhr vhs - Raum 103/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Dr. Anita Gutmann Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Frauen in der Kunst - ihre Werke im Spiegel der Gesellschaft von der Renaissance bis heute Teil 1: Renaissance und Barock Bis zur Renaissancezeit galten Künstler als Hand- werker und standen unter Aufsicht der Zünfte, aus denen Frauen komplett ausgeschlossen wa- ren. Mit den humanistischen Idealen ab dem 15. Jh.wandelte sich auch das Bild der Frau. Frauen erhielten Zugang zu höherer Bildung auch im künstlerischen Bereich - allerdings nur in der ge- hobenen Gesellschaft. Und in der Regel geschah dies durch väterliche Förderung - wie bei Artemi- sia Gentileschi (1593 - 1653) oder Sofonisba An- guissola (1531/1532 - 1625). In den fortschrittli- chen Niederlanden des 17. Jh. hatten Künstlerin- nen bereits eigene Ateliers, so Judith Leyster (1609 - 1660) und Rachel Ruysch (1664 - 1750). In Deutschland war Maria Sybilla Merian (1647 - 1717) als Künstlerin und Wissenschaftlerin eine Ausnahmeerscheinung. L22263 Mo., 09.11.2015, 19:00-20:30 Uhr vhs - Raum 103/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Dr. Anita Gutmann Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Teil 2: Klassizismus bis Expressionismus Ab dem 18. Jahrhundert gab es unabhängige Kunstakademien. Da Frauen der Zugang zu den öffentlichen Ausbildungsstätten verboten war, waren sie auf private Ausbildungsstätten und ei- genes Klientel angewiesen. Das konnten sich nur höher gestellte Damen leisten: Z. B. die Schweizerin Angelika Kauffmann (1741 - 1805), die in Rom Karriere machte - als Porträ- tistin berühmter Italienreisender. In Frankreich schafften es Elisabeth Vigné-Lebrun (1755 - 1842) und Marie-Denise Villers (1774 - 1821) an die Spitze. Im französischen Impressionismus wurden Berthe Morrisot und Mary Cassat überre- gional bekannt. Auch die bekanntesten Vertrete- rinnen des Deutschen Expressionismus Marianne von Werefkin, Gabriele Münter und Paula Moder- son Becker hatten eine private Ausbildung. L22264 Mo., 16.11.2015, 19:00-20:30 Uhr vhs - Raum 103/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Dr. Anita Gutmann Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Teil 3: Künstlerinnen als gleichberechtigte (?) Partnerinnen in der Moderne Ab 1908 wurde Frauen ein Studium an der Kunst- akademie gestattet, der Anteil weiblicher Künstler verdoppelte sich innerhalb kürzester Zeit. Aller- dings mussten sich die meisten Künstlerinnen ihre Unabhängigkeit hart erkämpfen. Beispiele sind Georgia O`Keeffee, Frieda Kahlo, später Meret Oppenheim und Niki de Saint-Phalle. Die heute weltberühmten "Grandes Dames" der Kunstszene, Maria Lassnig und Louise Bourgeois, fanden erst im Alter Anerkennung. Obwohl der Frauenanteil in der Kunstszene mittlerweile groß ist, sind es im Endeffekt immer noch männliche Künstler, deren Werke Höchstpreise erzielen, während die Frauen bescheiden im Hintergrund agieren. L22265 Mo., 23.11.2015, 19:00-20:30 Uhr vhs - Raum 103/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Dr. Anita Gutmann Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Fotografien sehen und verstehen Einführung in die Fotoanalyse Was macht ein gutes Foto aus? Welche Rolle spielen soziale und kulturelle Apekte bei der visu- ellen Wahrnehmung? Um auf diese Fragen Ant- worten zu finden, soll der fotografische Blick ge- schärft und Fotografie als Kommunikationspro- zess in den Blick genommen werden. Verschiede- ne Analysemodelle werden vorgestellt und dane- ben der Fokus auf Gestaltung und Komposition von Fotografien gelegt. Ziel ist die Schärfung des Blicks auch für die eigene künftige Bildgestaltung. Es gibt auch die Möglichkeit, eigene mitgebrachte Fotos zu besprechen. L22277 Di., 10.11.2015, 18:15-19:45 Uhr vhs - Raum 100/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Arnold Leo Schenk Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Schattenwurf Ohne Licht kein Schatten - dies scheint logisch. War das in der Malerei schon immer so oder musste der Schattenwurf erst wieder entdeckt werden? Dieser Frage lohnt es sich, anhand aus- gewählter Beispiele nachzugehen. L22279 Mo., 16.11.2015, 18:00-19:30 Uhr vhs - Raum 104/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Dr. Christina von Berlin (Kunsthist.) Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Die Kunst des Porträts Das menschliche Antlitz vom Totenbildnis im Al- ten Ägypten über die Büsten römischer Imperato- ren und Standesporträts von Dürer, Holbein und Cranach bis zur modernen Kunst. Das menschliche Gesicht ist seit über 3000 Jah- ren ein außerordentlich beliebtes Thema in der Kunst. Ein Porträt war allerdings nur sehr hoch gestellten Persönlichkeiten vorbehalten, wie dem Kaiser, König, General oder Priester. Mit dem Un- tergang des Römerreiches im 4. Jh. n. Chr. ver- schwand auch das Porträt für knapp 1000 Jahre, um im Zuge der italienischen Renaissance wie- dergeboren zu werden. Ab 1500 nahm seine Be- deutung stetig zu - jetzt auch für Menschen aus dem Bürgertum und reiche Kaufleute. Das einfa- che Volk wurde jedoch erst im 19. Jh. porträtwür- dig - mit der Erfindung der Fotografie. L22280 Mo., 07.12.2015, 19:00-20:30 Uhr vhs - Raum 103/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Dr. Anita Gutmann Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Roms sprechende Fassaden Fassadenkunst in Rom Beispiele aus der Renaissance, dem Barock und dem 21. Jahrhundert Ein Vortrag mit aktuellen Farblichtbildern und his- torischen Vorlagen Im Lauf der Jahrhunderte spielen Fassaden von Palästen, Kirchen und Villen in Rom unterschiedli- che Rollen: Mal sind sie neutrale Außenhaut, mal geben sie dem Eingangsbereich ein besonderes Gewicht. Sie können das Innere verbergen oder es offenbaren. In jedem Fall sind Fassaden Visi- tenkarte, Schauwand und Gesicht eines Gebäu- des. In Fassaden spiegelt sich der Machtwille des Herrschers ebenso wie das Lebensgefühl einer Epoche. L22289 Di., 12.01.2016, 19:00-20:30 Uhr vhs - Raum 104/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Dr. Siegfried von Niswandt Gebühr: € 6,00 (AK + € 1,00) Franz Marc (1880-1916) zum 100. Todestag 2016 präsentiert "Der blaue Reiter sein blaues Pferd" Der Münchner Maler und Grafiker Franz Marc gilt als einer der bedeutendsten Maler des Expressio- nismus. Neben Wassily Kandinsky war er Mitbe- gründer der Redaktionsgemeinschaft "Der Blaue Reiter", die 1911 ihre erste Ausstellung in Mün- chen eröffnete. Bekannt geworden ist Franz Marc durch seine buntfarbigen expressiven Tierdarstel- lungen, die er nach der schicksalhaften Begeg- nung mit seinem jungen Maler-Kollegen August Macke im Januar 1910 entwickelte. Er setzte sich auch mit neuen Strömungen in der Kunst, wie Ex- pressionismus, Kubismus, Fauvismus und den Abstraktionstendenzen von Wassily Kandinsky auseinander - bis zu seinem Tod im 1. WK bei Verdun. L22290 Montag, 18.01.2016, 19:00-20:30 Uhr vhs - Raum 103/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Dr. Anita Gutmann Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Schatten der Vergangenheit - Umgang mit Raubkunst Die Schatten der NS-Vergangenheit sind lange, sie reichen noch immer bis in unsere Zeit hinein. Die Beschäftigung mit Raubkunst war in der Ver- gangenheit eine lästige Aufgabe, der man sich so gut es ging entzog. Doch die Fragen wurden drängender und Ver- schweigen, ja beharrliches Ausweichen half nicht mehr, um Unrecht zu vertuschen. Licht ins Dun- kel zu bringen - eine immer wichtiger werdende Pflicht, der sich Museen, Kunsthändler und Sammler heute unterziehen müssen. Anhand aus- gewählter Beispiele lohnt es sich, den Weg von Kunstwerken nachzuzeichnen, auf die nach einem Schattendasein plötzlich helles Licht fällt und die den Weg zurück in die Öffentlichkeit finden. L22291 Montag, 18.01.2016, 18:00-19:30 Uhr vhs - Raum 104/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Dr. Christina von Berlin (Kunsthist.) Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Weitere Veranstaltungen zum Schwerpunktthema "Trümmer und Träume - 70 Jahre Ende 2. Welt- krieg" s. Seite 9 Industrieanlagen im Wandel der Zeit Vergangenes bewahren - Zukünftiges erschaffen Im Textilviertel sind schon viele Gebäude abgeris- sen, Sanierung und Neubau sind in vollem Gang. Doch es gibt noch offene Fragen - etwa zur Ver- wendung der sogenannten Basilika oder des Kes- selhauses auf dem Kammgarnspinnerei-Gelände. Auch das Gaswerk-Ensemble steckt bekanntlich mitten im Umbruch. Sigrun Lenk, freischaffende Architektur-Fotografin und Fotokünstlerin, verfolgt seit 1999 die großen Veränderungen in Augsburgs Industrielandschaft. Aus der ihr eigenen Ästhetik gibt sie Impulse für einen sensiblen Übergang von der Historie zur Moderne. L22295 Dienstag, 26.01.2016, 19:00-20:30 Uhr vhs - Raum 104/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Sigrun Lenk Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Gotik in Bayern Während die Kunst der Romanik in Bayern eher von regionaler Bedeutung war, entstanden dort im Spätmittelalter u. a. in Architektur und in Skulptur Werke von höchster Qualität. Die Lands- huter Bauhütte um Hans von Burghausen und das Werk von Tilman Riemenschneider werden in dem Vortrag besonders berücksichtigt. L22298 Do., 28.01.2016, 19:00-20:30 Uhr vhs - Raum 104/I, Willy-Brandt-Platz 3a Leitung: Dr. Gerd Boge ((Kunst-)Historiker) Gebühr: € 5,00 (AK + € 1,00) Wichtiger Hinweis: Bitte geben Sie bei Anmeldung wenn möglich immer eine Handynummer und / oder eine E- Mail-Adresse an, damit wir Ihnen auch kurz- fristig eine Nachricht per E-Mail oder SMS schicken können! ♀ ♀ ♀ Kultur & Kunst 33vhs - Volkshochschule Augsburg - Herbst-/Winterprogramm 2015/16 Anmeldung: Tel.: 0821/50265-55 oder www.vhs-augsburg.de u Buchen u Buchen u Buchen u Buchen u Buchen u Buchen u Buchen u Buchen u Buchen u Buchen u Buchen u Buchen

Seitenübersicht